Trauma-Ersthelfer*in werden

Danke, dass du helfen möchtest!

Die Qualifizierung zum*zur Trauma Ersthelfer*in besteht aus einer Schulung (vier ganze Tage). Nach erfolgreicher Teilnahme erhält jede*r Teilnehmer*in ein Zertifikat und kann Einsätze übernehmen.

  • Die Qualifikation als FAITH Trauma Ersthelfer*in und Multiplikator*in bieten wir für ehrenamtliche Teilnehmer*innen kostenlos an (Gruppe A).
  • Für hauptamtliche Teilnehmer*innen und Mitarbeiter*innen anderer Organisationen erheben wir einen Unkostenbeitrag in Höhe von 280 € (Gruppe B).
  • Für Studierende und Erwerbslose bieten wir einen ermäßigten Beitrag an in Höhe von 50 € (Gruppe C).
  • Bitte gib bei der Anmeldung an, welcher Gruppe du dich zuordnest.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu FAITH findest Du in den FAQ am Ende dieser Seite.

Bitte fülle das Formular aus, um dich für die nächste Schulung zu registrieren.

Anmeldung

(Nur Ziffern, keine Sonderzeichen oder Leerzeichen!)
Die Qualifizierung findet auf Deutsch statt. Eine Teilnahmen ist ab B1-Deutschkenntnissen möglich.
Sprachkenntnisse* (In welchen Sprachen kann ich eine Muttersprachliche Trauma-Ersthilfe anbieten).
Verfügst du über sichere Kenntnisse im Umgang mit Zoom? Gerne erhältst du von uns eine kurze Einweisung vor der Schulung.
Die Qualifikation als FAITH Trauma Ersthelfer*in und Multiplikator*in bieten wir unterschiedlichen Gruppen. Bitte Hinweise oben beachten.
Name und Anschrift der Organisation bei hauptamtlichen Ersthelfer*innen der Gruppe B. Angabe entfällt bei Ersthelfer*innen der Gruppe A oder Gruppe C.
Der*die Ersthelfer*in bewahrt über Angelegenheiten, die ihm*ihr im Zuge der ehrenamtlichen Tätigkeit anvertraut werden Verschwiegenheit. Dies gilt insbesondere für Informationen über betreute Personen. Ohne Genehmigung von ArrivalAid darf der*die Ersthelfer*in von Vorgängen im Rahmen seiner*ihrer Tätigkeit weder sich noch anderen Kenntnis, Abschriften, Ab- oder Nachbildungen verschaffen.
Alle in diesem Formular angegebenen personenbezogenen Daten der Ehrenamtlichen von FAITH werden gespeichert, um je nach Sprache und Einsatzform eine passende Vermittlung zu ermöglichen. Im Rahmen der Vermittlung zu Ersthilfe-Einsätzen werden nach Zusage von Ehrenamtlichen zu einem Termin an die kooperierenden Partner die Namen, Sprachen sowie Emailadressen und ggf. das Geschlecht der Ehrenamtlichen weitergegeben. Alle Partner verpflichten sich dazu, die empfangenen Daten streng vertraulich zu behandeln. Die Daten der übernommenen Einsätze (Einsatzort, Einsatzform, Einsatzsprache und Datum des Einsatzes) werden zum Zwecke der Erfolgsmessung und Fördermittelakquise anonymisiert ausgewertet. Die Auswertung erfolgt elektronisch. Die Ehrenamtlichen haben das Recht, eine erteilte Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft jederzeit zu widerrufen. Die Löschung der gespeicherten personenbezogenen Daten erfolgt, wenn der*die Ehrenamtliche ihre Einwilligung zur Speicherung schriftlich widerrufen haben. Das hat zur Folge, dass eine ehrenamtliche Mitarbeit bei FAITH nicht mehr stattfinden kann. Außerdem erfolgt eine Löschung der personenbezogenen Daten, wenn ihre Speicherung aus sonstigen gesetzlichen Gründen unzulässig ist.
Hast du Fragen oder willst du uns sonst noch etwas mitteilen?

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu FAITH

Die Schulung geht über vier Schulungstage. In dieser Zeit führen wir dich an das Thema Trauma über verschiedene Zugänge heran: wie Trauma entstehen kann, unter welchen Folgen traumatisierte Personen leiden und wie wirksam Körperübungen sein können, um Traumatisierten zu helfen.
So wirst du vertrauter mit der Thematik und bereitest dich auf deinen Einsatz als Ersthelfer*in vor.

Organisationen oder auch Einzelpersonen können sich an das Team von FAITH richten. Wir vermitteln dann unsere Ehrenamtlichen entsprechend den Wünschen der traumatisierten Person. So versuchen wir beispielsweise, die Erste Hilfe wenn möglich in der Muttersprache der Betroffenen zu leisten.
Die Erste Hilfe findet in der Regel in mehreren Treffen statt, ob online oder offline entscheidest du als Ersthelfer*in mit der betroffenen Person zusammen. Wie oft ihr euch trefft liegt ganz an euch, wir empfehlen drei Treffen als Guideline.
Bevor du als Ehrenamtliche dann zu deinem ersten Einsatz gehst setzen wir uns nochmal mit dir zusammen um Fragen zu klären, Sorgen zu besprechen und Teile der Inhalte zu wiederholen, wenn du das möchtest. Auch danach besprechen wir uns, um sicher zu gehen, dass auch du als Ersthelfer*in in guten Händen bist.
Ganz wichtig ist immer: Achte auf dich und dein Limit. Wir sind für dich da, falls es mal klemmt.

Ganz einfach: Nach den vier Schulungsterminen können wir dich bei uns im Netzwerk begrüßen, mit sozialen Events, Supervision und allem drum und dran.

Ab diesem Zeitpunkt fragen wir bei passenden Einsätzen bei dir nach, ob du gerade die Kapazitäten hast, einen Fall zu übernehmen. Sollte es zeitlich nicht passen, ist das kein Problem. Sag uns einfach Bescheid, vielleicht klappts beim nächsten Mal.

Das Ehrenamt sieht eine Mindestdauer von 12 Monaten vor, damit du Erfahrung sammeln und dich gut als Ersthelfer*in einarbeiten kannst. 

Wir freuen uns, wenn du Einsatz zeigst, denn jede Hilfe ist kostbar und wird dringend gebraucht! Wenn die es Umstände zeitweise nicht zulassen, dass du dich ehrenamtlich engagierst, ist das halb so schlimm, sag uns einfach Bescheid, ab wann du wieder mithelfen kannst.